Einkaufszentrum K2: „Warten auf Grenzöffnung“. Trotz der erschwerten Bedingungen wird der zweite Bauteil des Fachmarktzentrums in den nächsten Tagen fertiggestellt. Der Eröffnungstermin wurde noch nicht fixiert.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 31. Mai 2020 (06:13)
Bauteil Zwei des Fachmarktzentrums „K2“ wird in den kommenden Tagen fertiggestellt. „Die Räumlichkeiten wurden bereits an die jeweiligen Mieter übergeben, nun geht es ans Einrichten und Ware Einräumen.“
zVg

Der zweite Bauabschnitt des beliebten Kittseer Fachmarktzentrums K2 befindet sich in der Finalisierungsphase. Die Kunden dürfen sich auf eine Angebotserweiterung freuen: „In naher Zukunft kann man hier in den Geschäften Müller Drogerie, Lidl, Tom Tailor, Cherry, Tedi, Denns-Biomarkt und Fast Cook einkaufen und essen. Wir wollen ein zweites Gemeindezentrum kreieren, die Menschen sollen sich hier wohlfühlen“, gibt Thomas Tröstl, der für die Errichtung und den Vertrieb der beiden Fachmarktzentren K1 und K2 auf insgesamt 25.000 Quadratmetern zuständig ist, einen Einblick.

Der Termin für die feierliche Eröffnung stehe allerdings noch nicht fest: „Wir warten damit auf die offizielle Öffnung der slowakischen Grenze, um einerseits auf die Konsumenten, andererseits auf das Personal selbst Rücksicht zu nehmen. Alles andere hätte keinen Sinn. Wir rechnen aus heutiger Sicht mit der Grenzöffnung Ende Juni, Anfang Juli, das ist aber rein spekulativ“, stellt Tröstl in Aussicht.

Gemäß den gesetzlichen Vorschriften und Hygienemaßnahmen wurden die Bauarbeiten in Kittsee in den letzten Wochen weitergeführt, in den kommenden Tagen sollen diese abgeschlossen werden. „Natürlich hat sich die Fertigstellung aufgrund der coronabedingten Lieferschwierigkeiten von den unterschiedlichsten Unternehmen und der Grenzschließungen ein wenig verzögert, trotz alledem haben alle Beteiligten, vor allem auch die Baufirma Schmid, versucht, das Großprojekt, selbstverständlich unter Einhaltung aller behördlichen Auflagen, best- und schnellstmöglich zu finalisieren.“

Die Arbeiten im Innenbereich seien bereits vor Ausbruch der Pandemie sehr weit fortgeschritten gewesen, so konnte man sich „in der besonderen Situation voll und ganz auf die Außenarbeiten fokussieren. Auch Baubesprechungen und die behördliche Korrespondenz wurden im Außenbereich oder via Videotelefonie abgehalten. Dafür möchte ich in diesem Rahmen ein großes Lob aussprechen und mich für die großartige Unterstützung und das pragmatische Handeln vonseiten der Behörden, des Landes Burgenland, der Gemeinde Kittsee und der Wirtschaft Burgenland bedanken“, betont Tröstl abschließend.