Illegaler Laserblocker kostete Besitzer 300 Euro. In Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) ist der Polizei ein mit einem Laser- bzw. Radarblocker ausgerüsteter Pkw ins Netz gegangen. Der Wagen war den Beamten am Dienstag bei Kontrollen an der Grenze aufgefallen, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 13. Februar 2020 (10:39)
Symbolbild
APA (dpa)

Der 68-jährige Lenker ist nicht nur den Störsender los, er musste auch 300 Euro Sicherheitsleistung zahlen. Die Laserblocker waren an der Stoßstange bzw. hinten im Bereich der Kennzeichenhalterung verbaut. Da sie nicht gleich entfernt werden konnten, wurden zunächst die Kabel abgeklemmt, um den weiteren Gebrauch zu verhindern.

Auch gefälschter Führerschein sichergestellt

Am Mittwoch gab der Mann dann die ausgebauten Störsender bei der Polizei ab. Von dort werden sie der Bezirkshauptmannschaft übermittelt und in weiterer Folge vernichtet, erläuterte eine Polizeisprecherin.

Ebenfalls bei Grenzkontrollen haben Polizisten am Mittwoch in Andau einen gefälschten Führerschein sichergestellt. Der 19-jährige Lenker erzählte den Beamten, er habe den Schein in Bulgarien gemacht und ihn dort auch erhalten. Das gefälschte Dokument wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung weitergeleitet. Statt dem 19-Jährigen musste sich der Beifahrer ans Steuer setzen. Er hatte laut Polizei eine gültige Lenkberechtigung dabei.