Michael Strasser: Gemeinsame Sache mit Schwarzenegger

Der Weltrekordhalter sprach neben Promis wie Greta Thunberg und Aksel Lund Svindal beim Klimagipfel.

Erstellt am 05. Juni 2019 | 06:22
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Arnold Schwarzenegger war beeindruckt von Michael Strassers Projekten.
Foto: zVg

Michael Strasser, erfolgreicher Extrem-Radsportler des Neusiedler Vereins LTC Seewinkel, teilte sich beim Klimaschutzgipfel R20 „Austrian World Summit“ die Bühne mit großen Stars.

Strasser, der in Weltrekordzeit nicht nur quer durch Afrika („Cairo2cape“) radelte, sondern auch von Alaska nach Patagonien („Ice2Ice“), stellte vor dem Fachpublikum sein Projekt und seine Klimaidee vor: „Wenn ich 300 Kilometer pro Tag in 85 Tagen hintereinander radeln kann, dann sollte es auch möglich sein, mit dem Fahrrad zum Heurigen, in die Arbeit oder in den Supermarkt zu fahren. Hier können wir alle ein Stück klimafreundlicher unterwegs sein.“

„Vielleicht ergibt sich ein gemeinsames Projekt daraus“

Diese Idee gefiel nicht nur den Zuhörern seines Vortrags, sondern auch R20-Initiator Arnold Schwarzenegger war begeistert. „Wir werden uns in den nächsten Monaten treffen und konkret über den Klimaschutz mit dem Fahrrad diskutieren. Vielleicht ergibt sich ein gemeinsames Projekt daraus“, freut sich Strasser, der mit dem ehemaligen Mr. Universe, Hollywood-Schauspieler und Ex-Gouverneur im Sinne des Klimaschutzes gemeinsame Sache machen will.

Den Klimaschutz in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, das war und ist die Idee von Arnold Schwarzeneggers Initiative, die mit dem R20 „Austrian World Summit“ bereits zum dritten Mal in Wien vor wenigen Tagen stattgefunden hat.

Neben Schwarzenegger selbst und Spitzenvertretern der internationalen Politik waren auch die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg und Ski-Olympiasieger Aksel Lund Svindal als Teilnehmer bei einem der größten Klimaschutzgipfel weltweit dabei.

Für den Weltrekordhalter Strasser war der R20 „Austrian World Summit“ jedenfalls die größte Bühne, auf welcher er jemals sprechen durfte: „Es war eine große Herausforderung und Ehre zugleich, es freut mich, dass ich durch meine Projekte die Welt ein bisschen besser machen kann.“