Sechs Stimmen entschieden in Tadten

Erstellt am 04. Oktober 2022 | 18:19
Lesezeit: 2 Min
Die Wahl beschert beiden Kandidaten ein lachendes und ein weinendes Auge.
Werbung

Das knappste Rennen um den Bürgermeistersessel einer Gemeinde im Bezirk Neusiedl fand dieses Mal in Tadten statt. Dort trennten bloß sechs Stimmen Gewinner und Verlierer. Obwohl der amtierende Bürgermeister Willibald Goldenits (ÖVP) diese Wahl für sich entscheiden konnte, ist er doch enttäuscht über das Ergebnis in der Gemeinderatswahl.

„Wir haben zwar den Bürgermeister gewonnen, aber leider auch gleichzeitig ein Mandat und damit die Mehrheit im Gemeinderat verloren. Wir haben uns sehr bemüht, aber diesmal ist es sich leider nicht ausgegangen.“

Die Gründe für den Stimmenverlust scheinen laut Goldenits vielfältig.

„Einerseits könnte sich der Landes- und Bundestrend in den Wahlen widerspiegeln, andererseits konnten gewisse Projekte aufgrund landespolitischer Vorgaben nicht so wie geplant umgesetzt werden. Außerdem gibt es bei uns auch sehr viele Wahlberechtigte, die hier bloß einen Zweitwohnsitz und gar keinen Bezug zur Ortschaft haben. Uns selbst sind keine Fehler passiert“.

„2017 waren es noch 150 Stimmen Differenz in der Bürgermeisterwahl, heuer sind es nur noch sechs gewesen. Wir werden nun unser Wahlprogramm umsetzen.“

Sein Kontrahent Robert Csukker (SPÖ) ist jedenfalls sehr erfreut über das Ergebnis seiner Partei im Gemeinderat.

„Wir haben das entscheidende Mandat zurückgewonnen und freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns bei dieser Wahl entgegengebracht wurde.“ meint Csukker, der dem Tadtener Gemeinderat selbstverständlich als Vizebürgermeister erhalten bleiben wird.

„2017 waren es noch 150 Stimmen Differenz in der Bürgermeisterwahl, heuer sind es nur noch sechs gewesen. Wir werden nun unser Wahlprogramm umsetzen.“

Werbung