Der K(r)ampf mit dem Wetter. Pia Reiter über neue Zielgruppen am Surf Worldcup.

Von Pia Reiter. Erstellt am 10. Mai 2017 (08:49)

Als die ersten Surfer circa eine Woche vor Beginn des Surf Worldcups mit dem Flieger landeten, schneite es. Nicht wenige fragten daraufhin beim Veranstalter nach, ob es nicht klüger wäre, gleich wieder die Heimreise anzutreten. Zum Glück konnten die sicher wärmere Temperaturen gewohnten Surf-Profis zum Bleiben überredet werden.

Empfindlicher waren da aber anscheinend die feierwütigen Besucher, denn das erste Wochenende war wettertechnisch schwierig. Hier kamen vor allem Familien ins Seegelände, viele davon das erste Mal, und entdeckten so den Surf Worldcup für sich.

Aufatmen konnten die Veranstalter erst am zweiten Samstag, wo sich der Mai von seiner sonnigen Seite präsentierte.

Aber auch da zeigte sich: Durch die räumliche Trennung von Sportevent und Party hat sich auch die Besucherstruktur verändert. Die Partywütigen blieben großteils im Nightpark. Gefeiert wurde im Seebad aber trotzdem, denn den zahlreichen Neusiedlern, die sich das Event angeschaut haben, hat es gefallen.