Hallenbad als „heißes Eisen“

Pia Reiter über die immer noch ungewisse Zukunft einer Infrastruktur-Einrichtung.

Pia Reiter
Pia Reiter Erstellt am 15. Februar 2017 | 11:48
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Die Situation ist alles andere als einfach: Der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe steht nun vor der Aufgabe, einen neuen Pächter für das Hallenbad-Lokal zu finden. Dem bisherigen Betreiber wurde der Vertrag aufgekündigt, nachdem dieser schon länger nicht seinen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen sein soll. Auch wegen der Qualität der Speisen im Restaurant soll es vonseiten der Gäste immer wieder Beschwerden gegeben haben.

Die Suche nach einem neuen Restaurant-Pächter könnte zu einer Herausforderung werden, denn die Zukunft des Neusiedler Hallenbades ist noch immer ungewiss. Niemand weiß derzeit wie es vor allem finanziell, wegen der notwendigen Sanierungen, weitergehen soll.

Doch im heurigen Jahr, wo Gemeinderatswahlen anstehen, gilt das Hallenbad noch mehr als „heißes Eisen“ als sonst. Sich hier längerfristig für eine Investition zur Erhaltung des Hallenbades zu verpflichten, kommt deshalb für viele Bürgermeister nicht in Frage. Niemand will sich damit vor einer angestrebten Wiederwahl die Finger verbrennen.