Investitionen müssen warten. Pia Reiter über die Entwicklung der Stadtfinanzen und kleine Spielräume.

Von Pia Reiter. Erstellt am 14. Juni 2017 (11:18)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Die Ausgangslage war nicht rosig: 2013 konnte die Stadtgemeinde ihre Kredite nicht mehr tilgen und ihre offenen Rechnungen nicht bezahlen. Kurz: Die Zahlungsunfähigkeit der Gemeinde drohte. Seither ist Einiges passiert: Immer unter dem wachsamen Auge der Gemeindeaufsicht, verordnete sich die Stadt einen rigorosen Sparkurs. Das scheint nun Wirkung zu zeigen.

Große Sprünge wird sich die Stadt aber auch in Zukunft nicht leisten können. Daher ist eine Finanzplanung für die nächsten Jahre immens wichtig. Denn den finanziellen Spielraum, den man durch die Konsolidierung gewonnen hat, gilt es bedacht einzusetzen. Auch, weil in den vergangenen Jahren eben Einiges nicht möglich war.

Die Renovierung des Rathauses, der Zentralmusikschule oder der Volksschule stehen auf der Prioritätenliste von notwendigen Investitionen ganz oben. Was davon wie und wann umgesetzt werden kann oder vorerst doch wieder warten muss, darüber wird jedoch erst ein neuer Gemeinderat nach den Wahlen im Herbst entscheiden.