13 Punkte als Lohn für den Mut. Über die aktuelle Situation des SV Wimpassing.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 06. November 2019 (01:48)

Nach fünf Runden lag Burgenlandliga-Absteiger Wimpassing hoffnungslos am Tabellenende der 2. Liga Nord. Dabei hatte man in der Grenzgemeinde vor Jahren viel größere Brötchen gebacken. Ex-Bundesligakicker sowie teure Legionäre gaben sich ebenso die Klinken in die Hand wie renommierte Trainer.

Seit dem Start in die neue Meisterschaft ist an der Leitha alles neu. Die Mannschaft wurde billiger zusammengestellt, Ex-Coach Rolf Meixner sollte mit Spieler Lukas Mössner eine günstige, aber schlagfertige Truppe zusammenbasteln. Das Meixner‘sche Basteln hatte bald ein Ende, die Klubfunktionäre setzten ein Zeichen und engagierten Trainerfuchs Christian Rotpuller. Dieser fackelte nicht lange, sondern stellte innerhalb des Teams um. Jeder Kicker sollte auf der Position spielen, die für ihn im Augenblick die optimalste ist.

So rutschte Nedim Becirovic (aus läuferischen Gründen) in die Innenverteidigung, David Marin – Linkspratscherl mit Austria-Ausbildung – wurde Sechser oder Stürmer Dejan Lukic erhielt mehr Freiheiten als bislang. Gut, dass Mössner wieder fit wurde und seither seine Dienste in der Abwehr verrichtet. Lohn für den Mut? 13 Punkte in sieben Partien, aktuell Rang acht – Tendenz nach weiter oben. Fehlt nur noch, dass die Fans das Vorhaben goutieren.