Alte Ideen sorgen für frischen Wind. Über die Schritte in die richtige Richtung.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 10. April 2019 (02:46)

In Podersdorf weht frischer Wind. Wenn dass der Fall ist, dann freut es Segler, Kiter und Surfer, ohne Wind geht in diesem Metier schließlich gar nichts. In Podersdorf weht aber auch „frischer Wind“, was das Tourismuskonzept anbelangt. Zumindest wird es mit diesem Slogan beworben. Die neuen Pläne wurde den Medien vergangene Woche stolz präsentiert.

Zurecht, denn schließlich will die Gemeinde sechs bis acht Millionen in die Hand nehmen, um ihre Ideen zu verwirklichen. Ganz so „frisch“ sind diese freilich nicht. Sprach man vor einigen Jahren noch davon, den Strandbereich in Zonen für die verschiedenen Interessensgruppen einzuteilen, so sind es jetzt fünf multidimensionalen Erlebniswelten. Bereits Hannes Anton wollte 2016, in seiner Zeit als Tourismuschef in Podersdorf, den Tourismus auf verschiedene Säulen stellen, pushte die Destination auch für Sportler an Land und setzte auf Saisonverlängerung und „Entschleunigung“. Schlagworte, die auch im neuen Konzept nicht fehlen. Fairerweise muss man sagen, dass einige Schritte in diese Richtung bereits umgesetzt worden sind. So wurden Süd- und Nordhafen für die Segler zusammengelegt und die Saison mit einem dicken Veranstaltungskalender verlängert.

Mit der Neugestaltung des Strandbades folgt der nächste Schritt. Dieser soll die Zukunft des Tourismusortes absichern.