Aufflackern oder Trendwende?. Martin Plattensteiner über den Umstand, dass Sankt Georgen wieder siegen kann.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 12. Oktober 2016 (08:53)

Mitte August hatten die Sankt Georgener in der 2. Liga Nord zum letzten Mal voll angeschrieben. Dazwischen lag eine Durststrecke, mit welcher die kühnsten Tiefstapler wohl nicht gerechnet hatten. Die arrivierten Stars agierten eher schon als ausrangierte Kicker, die Youngsters wirkten verzagt statt mutig. Eine gewisse Portion Ratlosigkeit machte sich im Georgistadion breit, der selbsternannte Titelkandidat war ein Schatten seiner selbst.

Am Freitagabend gelang nicht „der“, sondern vorerst einmal „ein“ Befreiungsschlag. Der UFC Pama wurde gnadenlos mit 4:0 abserviert. Eben jenes Pama, das in der Woche davor noch Sensationsaufsteiger Andau 5:1 abgeschossen hatte. Wurde nun eine Trendwende eingeläutet? Trainer Hannes Marzi und sein Team sind gut beraten, die Kirche vorerst im („Schurl“-)Dorf zu lassen. Pama trat zuletzt ersatzgeschwächt an. Fehlen dort ein oder zwei Routiniers, kippt schon alles.

Ähnlich sieht es beim nächsten UFC-Gegner aus. Deutsch Jahrndorf baut ebenfalls auf ein Korsett aus Legionären und Routiniers. Und wenn da einer nicht in Form oder dabei ist, dann gehen die Schüsse quasi nach hinten los. Sei‘s drum.

Richtungsweisend wird die Partie auf jeden Fall – ob der UFC kleine Brötchen bäckt oder das Feld doch von hinten aufrollt.