Das Hallenbad wird nicht jünger. Birgit Böhm-Ritter über ein aufgeschobenes Finanzierungsproblem.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 23. Januar 2019 (05:00)

Vergangenes Wochenende war das Neusiedler Hallenbad der Hotspot des Burgenländischen Schwimmsportes. Die Landesmeisterschaften im Schwimmen standen am Programm. Mit dabei auch WM-Starterin Lena Grabowski. Die 16-jährige Parndorferin trainiert das zweite Jahr im Bundesleistungszentrum Südstadt.

Ihre solide sportliche Grundausbildung hat sie allerdings in Neusiedl genossen. Das Neusiedler Hallenbad bot für das Schwimmsport-Talent ideale Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Und das tut es auch für Breitensportler: Genau für diese muss das Hallenbad nämlich erhalten bleiben. Top-Sportler wie Grabowski finden ihre Trainingsmöglichkeiten auch anderswo, Kindergartenkinder, die schwimmen lernen wollen, Reha-Patienten oder Hobbysportler tun sich da schon schwerer.

Ob das Bad denkmalgeschützt ist oder nicht, ist den Hobbysportlern egal. Hauptsache sie können einen gesunden Sport ausüben. Deshalb sollten sich die Spitzen der Stadt nicht nur mit der Frage des Denkmalschutzes herumschlagen, sondern auch mit der künftigen Finanzierung und Sanierung des Bades, haben sich doch alle Stadtpolitiker beim Besuch der Meisterschaften für den Erhalt des Bades ausgesprochen.