Das neue Format brachte Spannung. über die abgelaufene Tennismeisterschaft in den Landesligen A.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 03. Juli 2021 (01:30)

Während die Tennis-Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf gerade in die heiße Phase gehen, ist die burgenländische Mannschaftsmeisterschaft 2021 bis auf einige Nachtragsspiele am Wochenende geschlagen. Was bleibt, ist eine Saison, die zwar „runder“ ablief als jene im Vorjahr, in der sich aber doch noch einige Corona-Nachwehen bemerkbar machten. Das sollte hoffentlich 2022 nicht mehr der Fall sein.

Eine Änderung in Folge der Pandemie machte sich aber mehr als bezahlt – nämlich jenes Format, das für die Landesligen A der Damen und Herren gewählt wurde. Aufgrund von jeweils neun Teilnehmern wurde in zwei Vorrundengruppen mit anschließenden Play-offs gespielt, was deutlich mehr Spannung brachte, als die altbekannte Siebener-Gruppe. Schon in der Vorrunde ging es im Kampf um die Semifinalplätze sehr eng zu. Im unteren Play-off kämpften vier Teams am letzten Spieltag noch um den Klassenerhalt. Lediglich die einseitigen Finalspiele, die letztlich klar an den UTC Neudörfl WienInvest Group bei den Herren und an den TC Habeler-Knotzer Neudörfl bei den Damen gingen, konnten da nicht ganz mithalten. Und auch wenn es nach der Premiere noch kleinere Anpassungen wie etwa eine noch ausgewogenere Zusammenstellung der Vorrundengruppen braucht: Das Modell an sich hat definitiv Zukunft.