Die Krone bleibt in der Familie. Über Fußstapfen und Nachwuchs-WinzerInnen

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 16. Juli 2020 (05:23)

Die heimische Weinwirtschaft macht einmal mehr positiv von sich reden. Zahlreichen Weingütern werden im neuen Falstaff Weinführer gute Noten erteilt, fünf Betriebe aus dem Neusiedler Bezirk gar mit der Höchstbewertung von fünf Sternen ausgezeichnet.

Konstant hohe Qualität zeichnet die Weingüter aus, sie können sich schon seit Jahren an der dünnen Spitze behaupten – österreichweit wurden nur 19 Weingüter mit fünf Sternen versehen:

Tolle Böden und ein für den Weinbau prädestiniertes Klima, beeinflusst durch den Neusiedler See, spielen den Winzern natürlich in die Hand. Die gute Ausgangslage wäre aber nichts wert, wenn nicht auch das Handwerk passen würde.

Gepaart mit dem Wissen der Altvorderen und einer fundierten Ausbildung schaffen es in dieser Branche auch viele Jungwinzerinnen und Jungwinzer, schnell in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten – und auch bald eigene Fußspuren zu hinterlassen. Der Weg zum Erfolg führt ja meistens nicht über Trampelpfade.

In die Weinproduktion möchte auch die neue Weinkönigin Susanne I. einmal einsteigen. Schon als Dreijährige zog es sie in Gols in die elterlichen Weingärten. Vorerst macht die Klosterneuburg-Absolventin genau das, was ihre Mutter vor 28 Jahren getan hat: nämlich als Weinkönigin den burgenländischen Wein präsentieren. Zwei Weinköniginnen in einer Familie - ein Novum.