Ein Lichtblick für das Hallenbad. Über ein langwieriges Projekt.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 04. Juni 2020 (03:03)

Seit Jahren wird eine grundlegende Sanierung des Neusiedler Hallenbades diskutiert, versprochen und letztlich aus finanziellen Gründen doch immer wieder ad acta gelegt. Mit der Idee einer Unterschutzstellung durch das Bundesdenkmalamt, die die Neos im Wahlkampf zur Gemeinderatswahl 2017 erstmals auf das Tapet brachten, verzögerte sich der Prozess weiter. Noch immer ist der letzte Akt in dieser Sache nicht besiegelt. Ein Gutachten des Bundesverwaltungsgerichts fehlt noch. Trotzdem scheint nun allerdings etwas Bewegung in das langwierige Projekt „Neusiedler Hallenbad“ zu kommen. Erstmals signalisiert das Land Burgenland ernsthaftes Interesse, sich einzubinden. Sportlandesrat Christian Illedits sprach sogar davon, dass die Möglichkeit eines Ausbaus geprüft werden solle. Am Freitag traf er sich mit dem Präsidenten des Bundesdenkmalamtes zu einem Rundgang durch das seit 4. März wegen Einsturzgefahr gesperrte Neusiedler Hallenbad und beteuerte die Bedeutung des Bades als Sport- und Freizeitstätte.

Nun wird es jedenfalls spannend, ob den Lippenbekenntnissen auch Taten folgen.