Große Namen mit kleiner Euphorie. Über die Bemühungen einiger Südklubs trotz der zehrenden Corona-Phase.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 08. Januar 2021 (01:11)

Waren die Weihnachts-Feiertage in den letzten Jahren meist ein Vorgeschmack auf das Transfer-Treiben im jeweiligen Jänner, verlief das 2020 etwas anders. Keine Besuche bei Hallenturnieren und so auch wenige die Klubs betreffende Transfergerüchte. So ist es dann doch ungewöhnlich, dass sich bei einigen Burgenlandliga-Südvereinen über den Jahreswechsel transfertechnisch etwas auftat. Die abstiegsbedrohten Allhauer holten Bruno Friesenbichler als neuen Cheftrainer, verlieren im Gegenzug aber wohl drei einheimische Kicker. Der SV Oberwart gewann Laszlo Sütö für sich, gibt im Umkehrschluss mit Elias Jandrisevits (GAK) und Nico Binder aber auch zwei potenzielle Stammkräfte ab. Es sind nur kleine Steinchen der sonst meist regen Bemühungen der südlichen Burgenlandliga-Vereine, die aber zumindest eines zeigen: Irgendwann wird dieser Pandemie-Spuk auch einmal vorbei sein.

Was bedeutet das für den Abstiegskampf? Schwer vorherzusehen, wobei Sütö aufgrund seiner Leistungen, vor allem in Allhau, ein guter Transfer ist. Dieser kann eine Elf führen und wird dem derzeit Neunten auf seiner Not-Position helfen. Bei der Friesenbichler-Elf heißt es abwarten, wie die Abgänge aufgefangen werden können. Da kann der „große Name“ durchaus helfen. Und schwierige Situationen hatte der Ex-Bundesliga-Profi schon einige zu bewältigen. Da passt Allhau perfekt rein.