„Home office“ statt langer Staus. Über eine Entwicklung, die die Digitalisierung mit sich bringt.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 24. Juli 2019 (05:03)

Mit einem technologischen Wandel geht seit jeher auch ein Wandel der Arbeitswelten einher. Ob es die Erfindung der Dampfmaschine war, der Einzug der Elektrizität in den Alltag oder nun die Digitalisierung: Arbeitsanforderungen, Arbeitssituationen und Arbeitsgewohnheiten verändern sich im Laufe der Zeit und entwickeln sich mit technologischen Erfindungen in neue Richtungen.

Die Digitalisierung etwa macht es heute möglich, dass die Ausübung vieler Berufe nicht unbedingt an einen einzigen Standort gebunden ist. Laptop und Internet reichen in vielen Fällen aus – ob die Arbeit im Büro, zu Hause oder auf der anderen Seite der Weltkugel erledigt wird, ist dann völlig egal. „Home office“, also das Arbeiten von zu Hause aus, etabliert sich deshalb in immer mehr Unternehmen.

Eine schöne Entwicklung, vor allem für jene, die viel Zeit im Auto oder im Zug verbringen, um überhaupt an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Die Digitalisierung könnte also dazu beitragen, dass es künftig etwas weniger Staus gibt. Dass es aber zu Hause nicht immer die Ruhe gibt, die für ein konzentriertes Arbeiten notwendig ist, wissen die Gründer der „Basis“ in Neusiedl. Sie bieten deshalb wohnortnahe Arbeitsplätze an, die man nutzen kann, wenn man sie gerade braucht.