In der Krise an morgen denken. Über die Übernahme einer Gastro-Institution

Von Paul Haider. Erstellt am 06. November 2020 (04:04)

Jetzt ist er also da: der zweite Lockdown. Die heimischen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe müssen, nach einer durchaus erfolgreichen Sommer- und Herbstsaison, nun wieder für mindestens einen Monat zusperren.

Manche Unternehmer trifft das härter als andere. Für den „Karlwirt“ in Winden ist die Situation zum Beispiel besonders bitter. Erst im Oktober hat das Traditions-Gasthaus den Besitzer gewechselt, denn Karl Leidenfrost hat nach 37 Jahren im Geschäft an Roman Purt übergeben. Ende Oktober wurde die Eröffnung gefeiert - und jetzt muss auch schon wieder zugedreht werden.

Das ist bitter für alle Beteiligten, denn wie lange dieser neuerliche Lockdown dauern wird, ist derzeit völlig offen.

Jetzt gilt es, Optimismus zu bewahren. Denn in herausfordernden Zeiten liegt auch immer eine Chance: Betriebe, die sich jetzt schon auf die Zeit nach der Krise vorbereiten, können später einen umso größeren Aufschwung erleben - und im besten Fall zum Impulsgeber für die ganze Region werden.

Es gibt jedenfalls keinen Anlass zur Sorge, dass das Geschäft in der Gastronomie nach dem Lockdown nicht wieder so gut anlaufen sollte, wie es schon im Sommer der Fall war.