Mit Impfung zu mehr Freiheit

Über eine Nadel, die Hoffnung gibt

Birgit Böhm-Ritter
Birgit Böhm-Ritter Erstellt am 31. Dezember 2020 | 03:45

Als man sich vor einem Jahr zu Silvester Prosit gewünscht hat, hätte sich wohl keiner vorstellen können, welche Herausforderungen das Jahr 2020 bereithalten wird. Es war in vielerlei Hinsicht ein schwieriges Jahr, Babyelefanten und Mund-Nasen-Schutz, Homeschooling und Homeoffice, Lockdowns und literweise Desinfektionsmittel sind zum Alltag geworden. Wirtschaftliche Sorgen quälen viele Familien und Unternehmen und Gemeinden. Corona nervt einfach! Vor allem weil mit einem neuerlichen Lockdown das neue Jahr startet, von dem alle gehofft haben, dass es besser wird als 2020.

Anders als im ersten Lockdown ist die psychische Anspannung in der Bevölkerung nun schon bemerkbar. Es mag vielleicht auch an der Jahreszeit liegen, aber die Dauer der Situation und die Ungewissheit, wie lange die soziale Abschottung noch notwendig ist, zehren an den Nerven. Das bemerken auch die Ärzte im Bezirk. Ein Lichtblick ist aber in Sicht: Diesen sehen die Mediziner in der Impfung, mit der es nach den Feiertagen auch im Burgenland losgeht.

Mit diesem Hoffnungsschimmer lässt sich der dritte Lockdown vielleicht einfacher verkraften. Nun heißt es noch einmal durchhalten und wieder eine Zeit lang auf vieles verzichten. Der Weg zurück in eine „normalere“ Zukunft führt wohl einzig über eine gemeinsame Kraftanstrengung.