Solidarisch in der Krise. Über Hilfsaktionen für Risikogruppen.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 18. März 2020 (05:20)

Unser Leben ändert sich gerade enorm. Home Office und Home Schooling sind angesagt sowie soziale Kontakte meiden. Wie lange wir uns wegen des Coronavirus einschränken müssen, wissen wir nicht. Normalität wird sich wohl erst in mehreren Wochen wieder einstellen.

Was können wir nun tun? Erst einmal hoffen, dass sich die viel zitierte Kurve bald abflacht und dafür kann jeder einzelne seinen Beitrag leisten: Es heißt zu Hause bleiben. Gerade für die ältere Generation, für die eine Infektion mit dem Coronavirus schlimme Folgen haben könnte, sollte das nun die oberste Prämisse sein. Damit das möglich wird und die Älteren trotzdem mit Lebensmittel versorgt werden, wurden quasi über Nacht, in nahezu allen Gemeinden des Bezirks, Hilfsaktionen aus dem Hut gezaubert.

Ob es nun junge Nickelsdorfer sind, die Medikamente aus der Apotheke liefern, Gemeinden, die ein Einkaufservice organisieren oder Privatpersonen, die sich um ihre Verwandten und Nachbarn kümmern – der Bezirk zeigt sich von Kittsee bis Pamhagen solidarisch mit den Menschen der Risikogruppe. Es heißt zwar physisch Abstand halten, trotzdem rücken wir in dieser Krise vielleicht ein Stück weit zusammen. Und das macht eine funktionierende Gesellschaft aus.