Soziales Leben am Ersticken. Über ein trauriges Freizeitangebot in der Stadt.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 14. Mai 2020 (05:01)

Nach den Wochen der strengen Ausgangsbeschränkungen sehnen sich die Österreicher wieder nach etwas mehr Normalität: Mit der Öffnung der Gaststätten ab 15. Mai geht ein Schritt in diese Richtung.

Gottesdienste sind zumindest im kleineren Rahmen wieder öffentlich und ein Mittagessen mit Freunden beim Wirten wird mit Einschränkungen dann wieder möglich sein. Die Freude in der Gastronomie ist groß, für andere Branchen heißt es dagegen noch warten. Und zittern. Wie etwa in der Neusiedler Tanzschule Pero, wo jeder Schließungstag mehr an den Nerven der Tanzschul-Besitzer zehrt.

Schließlich geht es um die Existenz der Schule und diese steht momentan an der Kippe. Für das soziale Leben in der Stadt wäre eine Schließung ein weiterer herber Schlag: Das Hallenbad ist sicherlich mehrere Jahre nicht benützbar, die Tage der Tennishalle sind gezählt, der NSC Fußballverein ist in einer finanziellen Krisensituation und auch der benachbarte Adventure Park in Parndorf meldete Konkurs an.

Das soziale und sportliche Leben in der Stadt braucht nun neue Impulse, um nicht komplett zum Erliegen zu kommen. Die politischen Verantwortlichen sind nun gefordert, genau das zu verhindern.