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Erstellt am 25. August 2022 | 05:16
Lesezeit: 2 Min
über Wassermangel in See und Donau

Der Pegel des Neusiedler Sees sinkt weiter. Der angesagte große Regen blieb bis dato aus. Der Wasserstand liegt 21 Zentimeter (Stand: 24. August 2022) unter dem Minimalwert von 2003. Jeden Tag werden neue Minusrekorde (seit Messbeginn 1965) erzielt.

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Gemeinden rund um den See Gedanken machen, wie es weiter gehen soll. Angesichts des niedrigen Pegels der Donau scheint auch eine Zuleitung von eben dieser fraglich zu sein, auch wenn das Land Burgenland daran festhalten möchte.

Podersdorf will jedenfalls sein Sportangebot abseits des Wassersports ausbauen, in Jois wiederum möchte man sein Hafenbecken vom See „unabhängig“ machen. Überlegt wird die Errichtung einer Schleuse am Hafenende des Verbindungskanals mit dem See. Außerdem sollen Zuleitungen aus Drainagen und Klärwasser für einen höheren Wasserstand im Hafen sorgen.