Willkommen! Wie lange?

Erstellt am 28. April 2022 | 05:12
Lesezeit: 2 Min
über Flüchtlingskrise und Willkommenskultur.

Die Burgenländer sind ein gastfreundliches Völkchen. Das haben sie auch in Flüchtlingskrisen schon mehrfach bewiesen: 1956-1989-2015 und nun auch 2022 wieder. In vielen Gemeinden des Bezirks haben ukrainische Familien eine Unterkunft gefunden.

Die größten Gruppen finden sich in Weiden und Neusiedl am See mit über 70 beziehungsweise über 100 geflohenen Menschen. Die Pfarre und die Zivilbevölkerung sind hier sehr aktiv in der Flüchtlingshilfe engagiert. Aber auch in anderen Gemeinden zeigt man eine freundliche Willkommenskultur, Bürgermeister laden zum gemeinsamen Essen oder führen durch die Ortschaft.

Die Wallerner Migrationsforscherin Judith Kohlenberger befürchtet, dass jene Willkommenkultur – wie auch in den anderen Flüchtlingskrisen – irgendwann kippen wird. Auch andere Experten vertreten diese Meinung. Beweisen wir das Gegenteil!