Winzer im Scheinwerferlicht. Über eine produktive Berufsgruppe.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 17. Juli 2019 (05:15)

Sie sind in aller Munde: burgenländische Weine. So gerne man die edlen Tropfen trinkt, so gerne spricht man auch über dessen Produzenten und ihre Weingüter. Vor allem dann, wenn sie wieder einmal national und international von sich reden machen. An Gesprächsstoff mangelt es momentan also nicht: Da wäre einmal Hans Tschida, Stammgast bei der Trophy-Verleihung der internationalen Wine Challenge in London. Zwischen 2010 und 2015 wurde er fünf Mal zum „Sweet Wine Maker of the Year“ gekürt. Vorige Woche folgte der sechste Streich. In London zum Winzer des Jahres gewählt zu werden, ist schon etwas Besonderes. Und dann noch sechs Mal - Chapeau!

Da wäre aber auch noch ein anderer Winzer, der gerade Schlagzeilen macht. Der Betrieb von Paul Achs wurde im neuen Falstaff Weinguide nämlich erstmals zu den besten Weingütern Österreichs gezählt. 5 Sterne für den Golser. Da darf man schon gratulieren. Was aber machen die Winzer, wenn sie nicht gerade Top-Produkte produzieren? Sie bauen. So hat man als interessierter Beobachter jedenfalls den Eindruck. Kommenden Freitag eröffnet der Andauer Hannes Reeh seinen top modernen Zubau und auf das riesige Hotelprojekt von Winzer Erich Scheiblhofer wirft das ganze Land schon jetzt gespannt ein Auge.