Schmaler Grat zur Inklusion

über ein Tanzprojekt mit Ansprüchen.

Erstellt am 29. Oktober 2021 | 03:05

Inklusion und Ausgrenzung liegen oft dicht beieinander. Das zeigt ein besonderes Projekt, welches nun eine Premiere feiert. Am Wochenende wird in Neusiedl ein Film gezeigt, dessen Stars Tänzerinnen und Tänzer mit und ohne Behinderung (hauptsächlich) aus der Region sind. Inklusion zielt darauf ab, dass alle Menschen in einer Gesellschaft gleichberechtigt nebeneinander leben. Diesen Anspruch hegt auch die Initiatorin des Projektes aus Gols. Zu vollständiger Inklusion gehört auch eine gerechte, also gleiche, Entlohnung für alle Darsteller. Dass Inklusion in der Gesellschaft aber noch nicht überall angekommen ist, musste die Projektleiterin spätestens bei diesem Punkt lernen. Menschen mit Behinderung, die in staatlich geförderten Institutionen – wie etwa Tageswerkstätten – beschäftigt sind, haben rechtlich kaum Möglichkeiten, etwas dazuzuverdienen. Sie kommen wieder einmal zu kurz.