Ein breiter Mix aus Gründen für das Tief

Martin Plattensteiner über das Abstiegsduell zwischen Apetlon und Sankt Georgen.

Martin Plattensteiner
Martin Plattensteiner Erstellt am 03. Mai 2017 | 02:15
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Natürlich muss der Arbeit aller Vereine Respekt gezollt werden – ebenso fix ist, dass sowohl Apetlons Peter Cinege als auch Sankt Georgens Rolf Meixner stets das Beste geben. Doch, wenn man die beiden Mannschaften zuletzt gesehen hat, steht eines fest: Läuft es absolut dumm ab, macht einer der beiden Klubs erst am letzten Spieltag wieder Punkte. Da trifft man sich nämlich im direkten Duell, welches wohl oder übel die Abstiegsfrage klären wird.

Wie kam es soweit? In Apetlon vertraute man lange auf den Mix aus Einheimischen und starken Legionären. Die Eigenbauspieler sind in die Jahre gekommen, Verletzungspech gesellte sich dazu. Bei den Ausländern griff man zuletzt etwas daneben. Aus Personalmangel wurde sogar David Hornak – im Winter „gestanzt“ – reaktiviert. Homogenen Zusammenhalt stellt man sich anders vor.

In Sankt Georgen schwört man hingegen auf den Zusammenhalt. Meixner predigt diesen seinen Schützlingen, die sich nicht nur grün anstellen, sondern es auch sind. Der Vorstand lobt Runde für Runde den jungen Altersschnitt und die Anzahl der Eigengewächse. Nur, wenn der Punktestand nicht bald wächst, müssen die Burschen in der 1. Klasse Nord auf das Projekt der individuellen Weiterentwicklung hoffen. Dahingestellt ist allerdings, ob das auch Spaß macht.