Ein neuer Zug mit Regionalliga-Flair. Über den „Neustart“ in Allhau, der Leben in den Landesliga-Abstiegskampf bringt.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 18. Juni 2021 (01:30)

Benützt man das Wörtchen „intensiv“ und setzt dann noch ein „sehr“ davor, dann kann man die bisherige Transferphase des Burgenlandligisten aus Markt Allhau treffend beschreiben. Auf einen Schlag verlor man mit Mario Tackner, Florian Kurtz, Christian Plank oder Paul Zupanko vier einheimische Kräfte, wobei sich schon im Winter fünf Spieler verabschiedeten. Eine Herkulesaufgabe diese adäquat zu ersetzen, denn vor allem der inländische Markt lässt nicht so viele Optionen zu. Bis dato gelang es dem UFC-Tross rund um Neo-Trainer Bruno Friesenbichler aber erstaunlich gut. So gewann man Franz Weber für sich, der Möglichkeiten eröffnet, die zuvor so nicht da waren. Auch Winter-Zugang Sanel Soljankic, der wie Weber lange Jahre in der Ostliga kickte, kann als Top-Mann gesehen werden. Das sah man schon beim 2:2 in Burgau, wo er mit Ervin Bevab – ebenfalls Regionalliga-erprobt – ein ballsicheres Mittelfeldzentrum bildete.

Klappt es noch mit den Transfers eines Offensiven und eines Innenverteidigers, muss der Kader nicht schlechter als im Vorjahr sein, auch wenn man viel einheimische Power verlor, die in einer Transferperiode nicht aufzufangen ist. Für den Abstiegskampf der Liga sind die Bemühungen aber positiv. Da kommt unten sicher Zug rein, vor allem dann, wenn der UFC seinen Kader komplettiert.