Erholung als ganz wichtige Basis. Über Trainingsmethoden im Amateurbereich.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 24. Juli 2019 (02:24)

Die Sommervorbereitung bereitet vielen Trainern und Funktionären stets ordentlich Kopfzerbrechen, steckt doch noch die „alte“ Saison in den Köpfen und Beinen (Stichwort: Verletzungen auskurieren). Und die Pause bis zu dem Zeitpunkt, wenn man wieder auf den Trainingsplatz gebeten wird, ist relativ kurz. So mancher Coach verlangt schon ab Ende Juni Heimläufe, welche mit den modernsten, digitalen Hilfsmitteln auch akribisch ausgewertet werden.

Doch hoppla: Befinden wir uns nicht im Amateurbereich? Gerade die einheimischen Akteure, oft Helden aus der eigenen Ortschaft oder Region, zerreißen Spieltag für Spieltag ihre Dressen und „Packler“, um im Idealfall ein paar Schulterklopfer von den treuesten Fan zu erhalten. Geringe Aufwandsentschädigungen sind oft nur ein wenig Balsam auf die Wunden der getätigten Zweikämpfe und Duelle mit den Gegnern.

Viele der Kicker sind junge Familienväter, die mit Frau, Kind und Hund auch einmal ausspannen möchten. Logischerweise geht das bestenfalls in den Schulferien – und auf Kosten des Trainingsstarts. Respekt gebührt hier jenen Vereinsbossen, die „ihren“ Schäfchen auch einmal diese Pausen gönnen, denn klar ist in diesem Zusammenhang: Erholung von Körper und Geist sind oft eine ganz wichtige Basis für eine gesunde und erfolgreiche Saison.