Es braucht jetzt eine Reaktion

Über die schwierige Ostliga-Rückrunde beim SC Neusiedl am See.

Erstellt am 04. März 2020 | 02:36
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Die Saison, die für den NSC mit 15 Punkten aus den ersten sieben Runden so gut wie selten begann, könnte noch zum puren Kampf ums sportliche Überleben in der dritthöchsten Spielstufe werden. Nach dem Umbruch im Winter mit Trainerwechsel (Sascha Steinacher folgte dem abgewanderten Hannes Friesenbichler) und einigen Änderungen im Kader braucht man natürlich auch Zeit, um sich einzuspielen. Das Ziel ist deshalb längst bescheiden, das unterstreicht auch die 0:3-Auftaktpleite bei der Wiener Viktoria: schnell den Klassenerhalt eintüten.

Sollten von der 2. Liga zwei Klubs in die Ostliga absteigen (das ist zumindest kein komplett unrealistisches Szenario), dann muss man für den Ligaverbleib in diesem Jahr zumindest Zwölfter im 16er-Feld werden. Neusiedl rutschte nach der ersten Frühjahrs-Partie von Platz neun auf Platz elf – die Verfolger lauern. An sich kein Grund zur Panik, immerhin sind noch 13 Spiele zu absolvieren. Die klare Niederlage bei der Wiener Viktoria, immerhin vor dem Spieltag Neusiedls Tabellennachbar, sollte aber schon nach dem ersten Spiel im Jahr 2020 die Alarmglocken zumindest leise schrillen lassen. Denn auch wenn in der Seestadt ein Abstiegskampf nicht ungewohnt ist. Annehmen muss ihn die Mannschaft schon. Andernfalls könnte das sportliche Erwachen richtig bitter werden.