Gemeinsam ist vieles möglich

über den Bedarf eines Trainingszentrums für den Tennis.

Erstellt am 08. Juli 2021 | 00:52

Mit David Pichler spielt ein Burgenländer seit Jahren an der nationalen Spitze mit. Der Osliper gewann im Jahr 2019 die Staatsmeisterschaften und platzierte sich schon des Öfteren in den Top-Acht. Auch Eva Nyikos, die zuletzt vier Jahre auf einem US-College verbrachte, bewies mit einem Satzgewinn gegen Barbara Haas (Nummer 156 der WTA-Rangliste) ihr Potenzial. Mit Michi Frank wechselt ein weiteres BTV-Talent nach Übersee.

Hinter diesen rot-goldenen Spitzenspielern scharren weitere hoffnungsvolle Talente wie Kim Kühbauer, Leonie Rabl, Matthias Ujvary, Piet Luis Pinter, Anton Kahlig, Lea Haider-Maurer und etliche andere. Eines haben allesamt gemeinsam. Ihr Potenzial wird mittels privater Initiativen (in der Regel ausgehend von ihren Eltern) gefördert. Denn ein landesweites Trainingszentrum fehlt im östlichsten Bundesland. Natürlich ist das Burgenland von seinen geografischen Gegebenheiten nicht ganz ideal für die Umsetzung. Dennoch sollten die hinter den Kulissen geführten Diskussionen alsbald intensiviert werden, um dem einen oder anderen talentierten Jugendlichen die Möglichkeit zu geben in den „richtigen“ Spitzensport vorzudringen. Was das Burgenland auch im Tennissport bewegen kann, zeigten zuletzt einmal mehr die Energie Burgenland Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf, wo wirklich viele Hände ineinandergriffen und an einem Strang zogen.