Parndorf

Erstellt am 16. Januar 2019, 02:07

von Martin Ivansich

Hier kann etwas Gutes entstehen. Martin Ivansich über die Verpflichtung von Stefan Rapp als Trainer in Parndorf.

Stefan Rapp ist zurück. Der Innsbrucker, der 2013 für den Job beim SC Ritzing ins Burgenland zog und seitdem in Neusiedl/See wohnt, will nach seinem Abgang aus dem Mittelburgenland 2017 sowie einem Engagement in Kapfenberg (17/18) nun wieder in rot-goldenen Gefilden durchstarten.

Nur unweit seiner Wahlheimat soll der 46-Jährige den SC/ESV Parndorf auf Vordermann bringen. Dort lief es in dieser Saison erst schlecht und nach der Übernahme durch Feuerwehrmann Kurt Jusits gut. Mittlerweile spielt Jusits aber beim abstiegsgefährdeten 2. Liga-Schlusslicht Horn als neuer Trainer Feuerwehr – Rapp soll beim Zehnten der Regionalliga künftig für Stabilität sorgen.

Oder doch mehr? Fachlich bringt sich der Wahl-Burgenländer als Teil des aktuellen UEFA-Pro-Lizenz-Kurses gerade auf das höchste europäische Trainer-Niveau. Klasse hat er bereits in Ritzing bewiesen, wo Rapp als Coach 2015 den Ostliga-Titel holte. Im Mittelburgenland stand allerdings stets auch die fehlende Lizenz im Weg. Ein sportlicher Aufstieg ist in Parndorf, wo längst viel Augenmerk auf den Nachwuchs gelegt wird, derzeit zwar kein Thema. Auf Basis der soliden Struktur kann aber einiges entstehen – geben sich Rapp und Parndorf Zeit, sicher weit mehr als bloß ein biederer einstelliger Tabellenplatz.