Kontinuität wird doch belohnt. Über die vielen Trainerwechsel in der 2. Liga Nord.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 12. Juni 2019 (02:29)

Klingenbach, Winden, Deutsch Jahrndorf, SK Pama und Apetlon liegen auf den Rängen eins bis fünf, Aufsteiger Pamhagen hielt mit Platz elf die Klasse. Was haben diese sechs Klubs gemeinsam? Sie vertrauten von Runde eins bis 26 ein und derselben Person auf der Betreuerbank.

Die weiteren acht Vertreter? In Summe sah man in den Coachingzonen 21 (!) verschiedene Chefbetreuer. Eine Rekordzahl, die wohl schwer zu überbieten ist. Den Vogel schoss Kittsee ab. Die Truppe (wo bis zu acht Slowaken in der Startformation standen) wurde von vier verschiedenen Trainern betreut. Jetzt vertraut man auf Franz Ziniel, der das Team in die neue Saison führen soll.

Doch bei vier von acht wechselwütigen Klubs gibt es ab 2019/20 wieder Veränderungen. In Gattendorf kommt Didi Bader zum Zug, der UFC Pama engagierte Michael „Mike“ Hoffmann, Wallern trennte sich von Gigi Ileana (es gibt noch keinen Nachfolger) und Frauenkirchen ist nach dem Intermezzo von Josef Hatos ebenfalls auf Trainersuche.

Alleine diese Fallbeispiele zeigen auf, dass Kontinuität belohnt wird. Und – dass neue Besen nicht zwingend besser kehren. So stieg beispielsweise Illmitz auch mit einem neuen Coach ab.