Parndorf: Frischzellenkur als Grundstein

Erstellt am 29. November 2017 | 02:35
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Philipp Frank über mögliche Kaderkorrekturen beim SC/ESV Parndorf.

Dass die Herbstmeisterschaft bei Ostligist Parndorf – um es vornehm auszudrücken – nicht ganz nach Wunsch verlaufen ist, liegt auf der Hand. Die Mannschaft von Trainer Paul Hafner überwintert mit nur 15 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Freilich zu wenig für die Ansprüche beim Regionalligisten.

Am Wochenende gab es beim Treffen zwischen Trainern und der sportlichen Führung Tacheles. Das Legionärs-Trio um Pavel Malcharek, Jozef Rejdovian und Lukas Fridrikas blieb deutlich unter den Erwartungen. Da könnte noch der Hebel angesetzt werden. In Zukunft sollen die jungen Eigengewächse mehr forciert werden. Dazu wurde mit Sebastian Leszkovich schon ein „Heimkehrer“ verpflichtet. Zudem sollen wieder Spieler aus dem BVZ Burgenlandliga-Team nach oben befördert werden.

Der Trend geht im Heidebodenstadion also klar Richtung Jugend. Kein Wunder: Die Mannschaft sollte auch ohne den einen oder anderen Legionär den Verbleib in der Ostliga schaffen – nicht zuletzt angesichts der bevorstehenden Ligareform droht von hinten keine ernsthafte Gefahr. Also kann das Team mit der Frischzellenkur auch schon den Grundstein für die weitere Zukunft legen. Ob es ganz ohne Legionäre gehen wird, bleibt zwar offen. An der grundsätzlichen Stoßrichtung ändert das aber nichts – die ist vernünftig.