Sprung geschafft, freigeschwommen. Martin Plattensteiner über die Leistungen des U18- Akademie-Teams.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 10. Mai 2017 (02:04)

Für die U18 der Fußballakademie Burgenland läuft es heuer überraschend – sagen wir durchschnittlich – gut. Dabei hat es Trainer Ivo Smudla alles andere als leicht. Wochenende für Wochenende weiß er erst am letzten Drücker, welche Spieler er zur Verfügung hat. Da haben die SVM-Amateure Vorrang. Klar, in Bestbesetzung sind die Burgenländer mit fast allen Teams auf Augenhöhe. Mit der sogenannten Zweiergarnitur war lange nichts zu holen – außer dem Pleiten-, Pech- und Pannendienst.

Im Frühjahr haben sich alle U18-Kicker konsolidiert, sind zusammengewachsen und auch sowohl körperlich als technisch-taktisch auf einem guten Niveau angekommen. So war der samstägige 2:1-Sieg gegen Admira Wacker mehr als verdient. Smudla, der oft tiefstapelt (O.-Ton: „Ein paar Mal werden wir doch gewinnen“), hat saubere Arbeit abgeliefert. Viele seiner Talente sind heiße Aktien, wenn es zum ersten großen Sprung zu den Amateuren geht.

Der Schritt in die Bundesliga sollte dann für den einen oder anderen der nächste schaffbare sein. Zwei wichtige Faktoren gehören erwähnt: Die Geduld der Youngsters, ihre Ausbildung zu beenden und nicht abzubrechen, um unterklassig anzuheuern. Und: Der Aufstieg der Amateure in die Regionalliga Ost muss gelingen. Denn dort befindet sich für die Talente des Landes die ideale Spielwiese.