Vorreiterrolle mit viel Potenzial. Über die 33. Auflage des Austria Triathlons in Podersdorf am See.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 09. Juni 2020 (03:50)

Es ist schon sowas wie ein Ritual, dass Ende des Sommers die Triathlon-Welt nach Podersdorf am See blickt, wenn der Austria Triathlon stattfindet – in diesem Sommer bereits zum 33. Mal. Und heuer werden wohl noch mehr als nur Triathleten und Triathlon-Fans das Ufergelände des Neusiedler Sees im Blickpunkt haben. Immerhin wird es eines der ersten Großevents sein, das in Zeiten von Corona über die Bühne geht. Das ist für die Veranstalter ein schmaler Grat zwischen Fluch und Segen.

Denn zum einen muss Organisator Daniel Döller und sein Team sehr behutsam mit den Bestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Niemand will ein „burgenländisches Ischgl“ am Neusiedler See haben. Dementsprechend geht man aber auch beim Austria Triathlon-Team mit der Situation um und wird alles Erforderliche in die Wege leiten, um eine erneut rundum top vorbereitete und abgehaltene Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Noch sicherer als bereits die vergangenen Jahre – aber eben nicht ganz so wie immer. Große Parties beispielsweise werden diesmal nicht im Rahmenprogramm aufscheinen. Für die Region ist es dennoch eine große Chance nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich Impulse gegen die Corona-Krise zu setzen. Und für den Austria Triathlon selbst ist es eine einzigartige Möglichkeit, seinen ohnehin tollen Ruf noch einmal ein weiteres Stück upzugraden.