Nickelsdorfer Fritz Liedl präsentiert Skulpturen aus Stein und Holz

Erstellt am 26. Juni 2022 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
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Fritz und Bo sind ein Herz und eine Seele. Sie unterstützt ihn bei jedem seiner Vorhaben und steht ihm inspirierend zur Seite.
Foto: zVg
Fritz Liedl aus Nickelsdorf präsentiert seine Werke in der A-Nobis Sektkellerei .
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„Mir gefallen einfach schöne Sachen. Die beiden Materialien Eiche und Granit haben mich schon immer angesprochen“, erzählt der Nickelsdorfer Fritz Liedl, welcher am 1. Juli seine Skulpturen im Rahmen einer Vernissage mit dem Titel „Ansichten“ in der A-Nobis Sektkellerei präsentiert, im Gespräch mit der BVZ.

Schon in seiner Jugend verspürte der heute 62-Jährige eine große Affinität zu Holz. Der Wunsch, eine Tischlerlehre zu absolvieren, ging aber nicht in Erfüllung. „Ich besuchte die Landwirtschaftliche Fachschule in Obersiebenbrunn und anschließend die Polizeischule in Wien“, ergänzt Liedl. Die Polizei blieb 40 Jahre lang seine berufliche Heimat - bis zu seiner Pensionierung 2020.

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Die Skulptur mit dem Namen „Der Tanz“ ist eines der zwölf Kunstobjekte, die Fritz Liedl am 1. Juli in der Zurndorfer Sektkellerei A-Nobis seinen Gästen präsentieren wird.
Foto: Foto zVg

Seiner „hölzernen“ Leidenschaft ging er im Laufe seines Lebens totz alledem immer wieder nach: Sei es beim Hausbau oder Entwerfen und Erstellen von eigenen Möbelstücken.

Motiviert durch den Nickelsdorfer Kulturverein entstanden schließlich im Jahr 2014 seine ersten Skulpturen. Er versuchte sich in der Kombination von Holz und Stein. Und dabei hat er es sich nicht leicht gemacht, Fritz Liedl bearbeitet hauptsächlich Eiche und Granit, das härteste heimische Holz und den härtesten Stein. „Ich verwende Eiche aus dem eigenen Wald und den Granit bekomme ich von einem Freund. Es ist meist Gestein mit Historie, beispielsweise von der eingefallenen Reichsbrücke.“

Liedl lebt mit seiner Lebensgefährtin Bo auf einem Streckhof, welcher genügend Platz für all die Skulpturen bietet. „Meine Werke entstehen größtenteils durch Handarbeit und Fingerfertigkeit, hin und wieder kommen schon auch Maschinen zum Einsatz, aber keine großen Profigeräte“, so der gebürtige Nickelsdorfer.

Ein großes Dankeschön gelte abschließend Birgit und Norbert Szigeti für die Möglichkeit, „meine Skulpturen in diesem einzigartigen Ambiente ausstellen zu können“.

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