Innenminister Nehammer besuchte A4 in Nickelsdorf. Bundesminister Karl Nehammer besuchte Mittwochmittag die eingesetzten Exekutivbediensteten in Nickelsdorf, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu verschaffen.

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 18. März 2020 (17:30)
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Innenministerium/BMI

"Ich werde weiterhin im engen Dialog mit Innenminister Sandor Pinter bleiben, um an Lösungen zu arbeiten, um den betroffenen Menschen die Heimreise zu ermöglichen.“ Unter diesem Gesichtspunkt gelang es Innenminister Karl Nehammer eine Lösung für den großen Stau, der sich seit Dienstag auf der A4 am Grenzübergang Nickelsdorf gebildet hatte, zu finden.

Seit den heutigen Mittagsstunden ist ein Grenzübertritt von rumänischen, bulgarischen und serbischen Fahrzeuglenkern, zum Zweck der Durchreise durch Ungarn in  ihre Heimatländer gestattet. Diese Regelung ist vorerst bis Donnerstagfrüh, 5.00 Uhr, befristet.

"An weitergehenden Lösungen für die kommenden Tage wird ebenfalls auf allen Ebenen intensiv gearbeitet", so die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwochnachmittag in einer Aussendung. So steht eine weitere zeitliche Korridorlösung für Donnerstag 21 bis 5 Uhr in Aussicht.

Bundesminister Karl Nehammer besuchte Mittwochmittag die eingesetzten Exekutivbediensteten in Nickelsdorf, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu verschaffen. Er nutzte aber dabei auch die Gelegenheit , um sich bei den Polizistinnen und Polizisten für ihre außerordentlichen Bemühungen in dieser kurzfristig aufgetretenen Situation zu bedanken.

Der Innenminister steht weiterhin in engem Kontakt mit seinem ungarischen Amtskollegen. "Einerseits gilt es, EU-Bürgern die Reise in ihr Heimatland zu ermöglichen, andererseits müssen wir auch den Verkehr in der Ostregion um Wien aufrechterhalten. Es muss eine menschliche Lösung gefunden werden.“