Fahrtenschreiber-Daten mit Magnet manipuliert. Ein Lkw-Fahrer, der die Aufzeichnungen des Fahrtenschreibers manipuliert hatte, ist bei einer Kontrolle auf der Ostautobahn (A4) am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) aufgeflogen. Der 47-Jährige hatte einen Magneten auf den Impulsgeber des Getriebes aufgesetzt. Dadurch wurden die Aufzeichnungen von Lenkzeiten unterdrückt, berichtete die Polizei am Freitag.

. Erstellt am 06. März 2020 (11:24)
Symbolbild
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Die Beamten hatten den Lkw, mit dem der Mann Lebensmittel von Ungarn nach Österreich transportierte, am Donnerstag gestoppt. Zwecks Überprüfung der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten wurden die Daten analysiert. Dabei fiel zunächst nichts Besonderes auf. Erst bei einer genaueren Kontrolle entdeckten die Polizisten Anzeichen, die auf eine Manipulation hindeuteten.

Schließlich fanden sie heraus, dass der Lenker mit Hilfe des Magneten die Aufzeichnungen der Lenkzeiten unterdrücken konnte. Der 47-Jährige soll auf diese Weise versucht haben, 30 innerhalb von 29 Tagen begangene Verstöße zu verschleiern. Der Mann gestand und wurde angezeigt, der Magnet wurde sichergestellt.