Land Burgenland beteiligt sich an Kurhaus Marienkron. Das Land Burgenland beteiligt sich mit 24,9 Prozent an der Kurhaus Marienkron GmbH. Das Unternehmen, das aufgrund der Coronakrise einer massiven finanziellen Belastung ausgesetzt sei, und der Standort in Mönchhof (Bezirk Neusiedl am See) sollen dadurch langfristig abgesichert werden, teilte Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) am Dienstag mit.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 16. Februar 2021 (14:16)
Kurhaus Marienkron

Außerdem gehe es darum, Arbeitsplätze zu sichern und Impulse für Wachstum und Beschäftigung zu setzen.

Die Landesholding Burgenland baue damit ihre strategischen Beteiligungen weiter aus und wird über eine 100-Prozent-Tochter, die Tourismus- und Beherbergungsbetriebe Burgenland GmbH, kurz Tourismus-Holding, Gesellschafterin des Kurhauses. Ansonsten seien wie bisher die Zisterzienserinnen der Abtei Marienkron in Mönchhof, das Zisterzienserstift Heiligenkreuz, die Elisabethinen Graz und die Elisabethinen Linz-Wien an dem Unternehmen beteiligt.

Gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern gelte es, Marienkron als Gesundheitstourismusbetrieb weiterzuentwickeln, betonte Landesholding-Geschäftsführer Hans Peter Rucker. Das Kurhaus hat 67 Zimmer mit insgesamt 92 Betten. 64 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.