Neusiedler Seebahn: Umbau für mehr Züge. Durch eine neue Ausweiche wird der Verkehr zwischen Neusiedl und Pamhagen auf Halb-Stundentakt umgestellt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Dezember 2019 (05:14)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Lokalaugenschein am Bahnhof Gols mit Bürgermeister Hans Schrammel, Landtagsabgeordneten Kilian Brandstätter, Landesrat Heinrich Dorner und Nationalratsabgeordneten Maximilian Köllner. Foto: zVg
zVg

Zur Erhöhung der Fahrbahntakte wird auf der einspurigen Strecke der Neusiedlerseebahn (NSB) zwischen Pamhagen und Neusiedl am See in der Nähe des Bahnhofs Gols eine Ausweiche gebaut. Damit können sich Züge von Pamhagen und von Neusiedl am See gefahrlos begegnen, auf diesem Streckenabschnitt ist dann ein Halb-Stundentakt möglich.

Im Zuge der Umbauarbeiten wird der bestehende Randbahnsteig abgetragen und ein überdachter Mittelbahnsteig sowie ein Zugang mit einem schienengleichen Übergang errichtet. Außerdem werden zwei neue Weichen eingebaut und die Fahrleitungsanlage sowie die Sicherungsanlage angepasst. So sollen künftig mehr Züge verkehren können.

Für die Umsetzung eines Mittelbahnsteiges im Bahnhof Gols entstehen zwar während der Bauphase gewisse Einschränkungen, jedoch wurde diese Variante in einer Machbarkeitsstudie als beste für den laufenden Betrieb bewertet.

Die Errichtung erfolgt vollständig auf Eigengrund der NSB. 2020 werden die Planungsleistungen durchgeführt, gebaut wird ab 2021. Die geschätzten Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 3,4 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt zu jeweils 45 Prozent durch Bund und Land sowie zu 10 Prozent durch die NSB.