Manfred Waba: Podersdorfer mit Passion für die Bühnenkunst

Erstellt am 15. August 2022 | 04:07
Lesezeit: 3 Min
Regisseur und Bühnenbildner Manfred Waba als Vielbeschäftigter: Auf die Premiere der Passionsspiele Kirchschlag folgen schon die nächsten Großprojekte.
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„Wer meine Arbeit kennt, der weiß, dass die Optik immer eine große Rolle spielt“, gibt Manfred Waba einen Ausblick auf „seine“ Passion: Das Spiel vom Leiden Jesu interpretiert der Bühnenprofi in Kirchschlag in der Buckligen Welt zum 90-Jahr-Jubiläum visuell in neuer Form.

Die klassische Inszenierung erfährt durch gezielte Lichteffekte neuen Reiz; die bewegende Botschaft bleibt dieselbe, „gerade in Zeiten wie diesen“, fügt Waba hinzu.

2023: „Aida“-Anfrage aus Kairo und Placido Domingo

Ein Herzensprojekt nennt der Regisseur und Bühnenbildner die Zusammenarbeit mit dem engagierten Passionsspiel- Team in der kleinen Stadt nahe der burgenländischen Grenze: Mehr als 400 Mitwirkende sind dabei, inklusive Live-Orchester und Chor. Das erinnert an den Steinbruch St. Margarethen – eine von Wabas früheren Wirkungsstätten – wo eben erst in ähnlichen Dimensionen ebenso eine neuartige Passion erfolgreich über die Bühne ging.

Zuhause im Burgenland ist der Podersdorfer aktuell zwar nicht im Einsatz, doch wurde erst kürzlich auf Schloss Kittsee der ausverkaufte Erfolg mit den „Gigerln von Wien“ in Wabas Kulisse gefeiert (siehe Fotos oben).

In Stockerau hat Manfred Waba für Intendant Christian Spatzek – auch bekannt aus Parndorf – fast zeitgleich ein Pariser Stadtteil für den „Floh im Ohr“ errichtet (Foto siehe ebenfalls oben; Vorstellungen noch bis 21. August). Parallel dazu übersiedelt die Schau „Die großen Meister der Renaissance“ von Berlin nach Prag.

„Es ist wahnsinnig viel los, aber es macht riesige Freude“, blickt Waba einmal mehr in die Zukunft: Die bringt im September die Inszenierung von Gery Keszlers „Austria4Life“ vor dem Schloss Schönbrunn, gleich danach das Bühnenbild beim Musiktheaterpreis oder im Dezember die „Fledermaus“ im Theater in Baden.

Groß geht es 2023 weiter, wenn Manfred Waba mit internationalen Projekten aufhorchen lassen will – wie mit einer „Aida“-Anfrage aus Kairo und einem Event mit Placido Domingo und Co., zu dem bald mehr verraten werden soll.

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