75.000 Besucher beim Surf World Cup

Bei besten Windsurfbedingungen konnte das 20-jährige Surf Worldcup Jubiläum am Neusiedler See von 26. April bis 1. Mai durchgeführt werden.

Birgit Böhm-Ritter
Birgit Böhm-Ritter Erstellt am 01. Mai 2018 | 14:47
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Surfweltcup
Foto: SWC/Martin Reiter

Für das begeisterte Publikum waren die Windsurfer zum Greifen nah. Publikumsliebling Tonky Frans aus der Karibik entschied mit seinen stylischen Freestyle-Moves den Tourstopp in Österreich für sich.

Der Veranstalter spricht von gut 75.000 Besuchern, die heuer mit der einzigartige Stimmung am See die Windsurfprofis zu Bestleistungen motivierten. Mit diesen Besucheransturm an sechs Tagen habe sich der Veranstaltungsort Neusiedl am See bewährt. Nach 18 Jahren Podersdorf, fand im Vorjahr die Veranstaltung erstmals in der Bezirkshauptstadt statt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr spielte das Wetter den Veranstaltern heuer in die Hand.

Polak: "Ich wusste, dass das Set up auch in Neusiedl funktioniert"

„Ich wusste, dass das Set Up auch in Neusiedl funktioniert, nun haben wir den Beweis“, zeigt sich Gerhard Polak, Geschäftsführer der KGP Events GmbH, erfreut. In die gleiche Kerbe schlägt sein Partner Mike Piechura: „Im zweiten Jahr in Neusiedl konnte die neue Location ihr ganzes Potential eindrucksvoll präsentieren: Fünf Tage Sonnenschein, drei Tage Wind und ein Sturm zum Abschluss, sowie eine Event Setup welches es bei keinem anderen Windsurfevent Event weltweit gibt, sind die Zutaten für ein Rekordwochenende. Das macht Spaß und motiviert für die nächsten 20 Jahre.“

Ob der Surf Worldcup auch in den nächsten Jahren in der Stadt bleibt, ist allerdings noch nicht fixiert. Nun stehen Gespräche mit den Verantwortlichen in Neusiedl am See an. Der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Gmbh Georg Glerton zeigt sich jedenfalls gesprächsbereit: „Grundsätzlich stehe ich einer Fortsetzung offen gegenüber. Es kommt allerdings darauf an, welche Vorstellungen die Veranstalter haben und was wir bieten können.“ Das letzte Wort hat allerdings der Gemeinderat.