Birgit Peck am Tabor: Lesepatin aus Leidenschaft. Die Neusiedlerin kommt einmal pro Woche in die 2uda Klasse der Volksschule am Tabor, um mit den Kindern zu lesen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 09. Juli 2017 (05:46)
Pia Reiter
Bücherwürmer. Die 2. uda mit Sibel, Cuma, Leo, Leo, Marco, Daniel, Martin, Mate, Julia, Sarah, Kristof, Laeticia, Emilia, Lian, Lyn, Xin Yu und Lehrerin Andrea Dragschitz mit Lesepatin Birgit Peck. Foto: P. Reiter

Initiiert wurde das Projekt Lesepatenschaft vor ungefähr vier Jahren vom „Nezwerk“. „Da wurden Lesementoren gesucht und ich habe mir gedacht, ich probiere es einfach. Die Kinder waren, ebenso wie ich, von Anfang an begeistert. Man bekommt jede Menge zurück“, erzählt Birgit Peck, die seit damals jeden Mittwoch, ihrem freien Tag als Ordinationsassistentin, eine Stunde mit Kindern in der Volksschule am Tabor liest.

„Das Interessante dabei ist, dass alle lesen wollen. Auch die, die es gut können. Die Stunde vergeht immer wie im Flug“, betont sie. Vor allem die Regelmäßigkeit sei wichtig für die Kinder, ist Peck überzeugt: „Man merkt einfach, dass es den Kindern etwas bedeutet und auch für mich ist es eine Bereicherung. Ich freue mich jeden Mittwoch auf die Stunde.“

Hoch im Kurs beim Lesestoff steht laut der Lesepatin nach wie vor die Spatzenpost: „Die gibt es noch immer. Hier werden aktuelle Themen aufgegriffen und wenn gar nichts geht, aber die Witze-Seite lesen die Kinder immer gern“, schmunzelt sie. Auch Direktorin Kordula Csukker schätzt das Engagement von Birgit Peck sehr: „Es ist gar nicht so leicht, Lesepaten zu finden, Freiwillige sind deshalb herzlich willkommen.“