Bundesleistungszentrum: Baustart für Segler. Die geplante Erweiterung hat nun, nach eineinhalbjähriger Verzögerung, begonnen und soll Ende Juni fertig sein.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. Januar 2018 (05:00)
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Bauarbeiten laufen. Das Bundesleistungszentrum für Segler wird derzeit erweitert und auch modernisiert. Mit der Fertigstellung rechnet der Österreichische Segel-Verband bis Ende Juni.
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Kurz vor Weihnachten wurde mit den Bauarbeiten am Bundesleistungszentrum (BLZ) begonnen, nach der Weihnachtspause soll es nun zügig vorangehen: „Die Außenarbeiten werden circa bis April brauchen, im Innenbereich rechnen wir mit Juni. Ende Juni sollte dann alles fertig sein“, berichtet Herbert Houf, Präsident des Österreichischen Segel-Verbandes.

Barrierefreie Gestaltung

Die Terrasse im Obergeschoss wurde bereits weggerissen, laut Houf wurde das Altgebäude geräumt und die Nahtstellen für den Anbau vorbereitet, sowie Arbeiten am Untergrund durchgeführt.

Im Altbestand werden auch wesentliche Veränderungen vorgenommen, was die Raumaufteilung und –nutzung betrifft. Die Räume werden neu gestaltet, neue Zwischenwände aufgestellt beziehungsweise alte verschoben.

Im Außenbereich stehen Arbeiten an den Fundamenten, dem Holzbau, inklusive Fenster und Dach des Zubaus, an.

600.000 Euro Kosten

Um das BLZ barrierefrei zu gestalten, wird in der Halle ein Aufzug errichtet. „Auch sonst wird der gesamte Bau im Zuge der Erweiterung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen gestaltet. Auch der Außenbereich soll entsprechend adaptiert werden, um einen barrierefreien Zugang zu den Steganlagen bis zu den Booten zu ermöglichen“, betont Houf. Die Kosten für die Erweiterung werden mit 600.000 Euro beziffert.

Würde heuer wieder der Surf Worldcup in Neusiedl am See stattfinden, so hätte das keine Auswirkungen auf die Arbeiten, meint Houf: „Über den Umstand, dass es auch heuer wieder einen Surf Worldcup in Neusiedl geben wird, sind wir bis dato nicht offiziell informiert. In einem Gespräch mit der Frau Bürgermeister ist zwar eine diesbezügliche Erwähnung gemacht worden, aber der Veranstalter oder die Stadtgemeinde hat sich bis dato nicht an uns gewandt. Wir gehen daher davon aus, dass unser Gelände und unsere Einrichtungen, die wir im Vorjahr in großem Umfang für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben, heuer nicht benötigt werden. Wir werden daher unsere Bauarbeiten plangemäß durchführen und sehen derzeit auch keinen Anlass, diese unterbrechen zu müssen.“