Drogendealer-Pärchen flog auf. Burgenländische Drogenfahnder haben zwei mutmaßliche Dealer festgenommen. Eine 50-jährige Frau soll seit Oktober 2016 mindestens 3,1 Kilogramm der synthetischen Droge Piko mit einem Straßenverkaufswert im sechsstelligen Bereich aus der Slowakei nach Österreich gebracht haben. Die Drogen wurden im Haus des 59-jährigen Lebensgefährten gelagert und in Wien verkauft, berichtete die Polizei am Freitag.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 01. November 2019 (09:35)
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Symbolbild

Bei einer Hausdurchsuchung im Bezirk Neusiedl am See hatten Ermittler am Dienstag 117 Gramm Piko von hoher Qualität und einem Straßenverkaufswert von rund 11.700 Euro sichergestellt. Auch ein ebenso hoher Geldbetrag, der laut Landespolizeidirektion Burgenland zum überwiegenden Teil aus dem Drogenhandel stammen soll, wurde gefunden. Die Slowakin und ihr Lebensgefährte wurden in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.

Auch der Wiener Polizei sind in den vergangenen zwei Tagen drei Drogendealer ins Netz gegangen. Hunderte Gramm Kokain und über 1.000 Euro Erlös aus dem Suchtgiftverkauf wurden sichergestellt. Zwei Männer und eine Frau befinden sich in Haft, berichtete die Polizei zu Allerheiligen.

Mittwochnachmittag wurden ein 36-Jähriger und seine 42-jährige Lebensgefährtin vor ihrem Wohnhaus in Hernals festgenommen. In der Wohnung des Rumänen und der Spanierin wurden 570 Gramm Kokain und 750 Euro sichergestellt. Die beiden stehen im Verdacht, die Drogen direkt an Abnehmer verkauft zu haben.

Ein größerer Fisch dürfte der 27-Jährige sein, der tags darauf in seiner Wohnung Ottakring festgenommen wurde. Der Schwarzafrikaner war scheinbar Lieferant für Straßendealer. Ein Suchtgiftspürhund fand mehrere Säckchen mit insgesamt 209 Gramm Kokain sowie 320 Euro Bargeld in den Räumlichkeiten.