Michael Hess erforscht Beamte in neuem Buch. Der Neusiedler Autor und Historiker widmet sich Biografien von Persönlichkeiten in der Verwaltung von 1923 bis 1938.

Von Pia Reiter. Erstellt am 29. Januar 2018 (04:00)
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Historisch. Michael Hess begleitete in seinem neuen Buch burgenländische Beamte.
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Michael Hess beschäftigt sich im neuesten Band der Burgenländischen Forschungen mit den Karrieren und Biografien der Abteilungsleiter des Burgenlandes in den Jahren 1923 bis 1938. Auf die Idee, sich mit dem Thema zu beschäftigen, kam der Neusiedler durch eine Tagung: „Ich habe als Vertreter des Landes Burgenland darüber ein Referat gehalten und dabei gemerkt, dass da inhaltlich noch viel mehr drinnen ist.

Darum habe ich weiter geforscht, viele Archive– auch das Bundesarchiv in Berlin – besucht und tolle Quellen gefunden. Daraus wurde meine Dissertation, die wiederum nun vom Verlag des Burgenländischen Landesarchivs gedruckt wurde“, erklärt Hess. Spannend daran ist laut dem Historiker, dass er einen Bogen von der Anfangszeit des Burgenlandes bis zum Jahr 1945 spannen konnte und dabei „seine Spitzenbeamten“ des Burgenlandes über diesen Zeitraum sozusagen begleitet. „Es sind einige sehr spannende Biografien dabei, die auch die persönliche Situation der hohen Beamten beleuchten“, sagt Hess.

Auch die Veränderungen an den Spitzenpositionen in den Jahren 1934, 1938 und 1945 waren ein Aspekt der Forschungsarbeit. „Es ist also keine reine „trockene“ Verwaltungsgeschichte, sondern eine Geschichte der handelnden Personen“, betont er. Präsentiert wird das Buch am Dienstag, dem 30. Jänner um 19 Uhr im Weinwerk. Zu erwerben gibt es das Buch um 31 Euro am Burgenländischen Landesarchiv unter 057-600-2351 oder ines.illedits@bgld.gv.at