Neue Gemeinderäte: Aktiv, nicht tatenlos. In den nächsten Wochen stellt die BVZ die neuen Mandatare, wie Karin Petter-Trausznitz (ÖVP) und Gerda Kappl (SPÖ) vor.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 14. Oktober 2017 (06:17)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Neusiedl am See neue Mandatare Gemeinderäte Gemeinderat Aktiv, nicht tatenlos
Motiviert und aktiv. Die beiden neuen Neusiedler Gemeinderätinnen Karin Petter-Trausznitz und Gerda Kappel.
BVZ

Für die ÖVP-Newcomerin Karin Petter-Trausznitz beschreibt das Bild von P. Anselm Grün, der das Engagement für eine bessere Welt mit einem Fußballspiel verglichen hat, am besten, warum sie sich in der Kommunalpolitik engagiert: „Wenn man ein Tor erzielen will, dann muss man sich aufs Spielfeld wagen und mitspielen. Denn auf der Tribüne kann ich zwar sehen, wie das Spiel läuft, beeinflussen kann ich es aber nur marginal. Als Neusiedlerin und Mutter einer siebenjährigen Tochter möchte ich aktiv an der Zukunft dieser Stadt mitwirken.“

„Ist nicht meine Art, tatenlos über etwas zu jammern“ 

Für Petter-Trausznitz gilt, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen: „Wir leben in einer attraktiven Stadt und Wertschätzung steht für mich an oberster Stelle. Dies mag philosophisch klingen, aber Schmutzkampagnen führen zu einer Spirale nach unten.“ Soziale Themen waren ihr immer wichtig und das möchte sie auch in ihre neue Tätigkeit einbringen.

Für die SPÖ zieht Gerda Kappel neu in den Gemeinderat ein. Ihre Intention sich politisch zu engagieren beschreibt sie so: „Es ist nicht meine Art, tatenlos über etwas zu jammern, ich möchte meinen Beitrag zur Veränderung leisten. Deshalb will ich aktiv in der Gemeindepolitik mitarbeiten, um unser Neusiedl aus der Finanzkrise heraus in eine positive, lebenswerte Zukunft zu führen.“

Für sie ist es längst an der Zeit für Veränderungen: „Seit Jahrzehnten wird in Neusiedl am See Klientelpolitik betrieben. Politik muss für alle Menschen gemacht werden. Ich trete für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung aller Neusiedler ein. Entscheidungen müssen transparent sein und Lösungen objektiv getroffen werden.“

Als Mutter und Lehrerin liegen der 46-Jährigen die Familien und Frauen (Stichwort Vereinbarkeit von Familie und Beruf) besonders am Herzen, ebenso die Bildung. Dazu gehören für sie bestmögliche Gebäude-Infrastruktur für eine fundierte Ausbildung der Neusiedler Schüler oder ein vierter Kindergarten mit Kinderkrippe.