Noroviren-Verdacht in Schule: Rund 100 Kinder krank. In der Volksschule "Am Tabor" in Neusiedl am See wird ein Noroviren-Ausbruch vermutet.

Von APA Red. Erstellt am 13. Januar 2017 (16:53)
NOEN, Shutterstock/Philipimage

Der burgenländische Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz bestätigte am Freitagnachmittag einen Bericht des ORF Radio Burgenland. Rund 100 der über 200 Schüler seien erkrankt, sagte Zitz. Daher sei Freitagvormittag entschieden worden, die Schule vorläufig zu schließen.

Ganze Klasse erschien nicht zum Unterricht

Bereits am Donnerstag sei bemerkt worden, dass immer mehr Kinder krank waren. Als am Freitag die Hälfte der Schüler - darunter auch eine komplette Klasse - nicht zum Unterricht erschien, habe man sofort reagiert und den Schularzt sowie in Folge die Landessanitätsdirektion verständigt. Gegen 11.00 Uhr sei dann entschieden worden, die Volksschule zu schließen, so der Landesschulratspräsident.

Gebäude wird desinfiziert

Das Gebäude soll nun über das Wochenende mit einem speziellen Mittel desinfiziert werden, um eine weitere Ansteckung zu verhindern. Für Montag müsse man abwarten, wie sich die Lage entwickle, an sich sei wieder normaler Schulbetrieb geplant, erklärte Zitz. Betroffenen Eltern wird geraten eine Stuhlprobe des Kindes beim Hausarzt abzugeben. Kranke Schüler sollten den Kontakt mit anderen meiden.