Schneller Fortschritt beim Bau „Am Hafen“. Schon im Juni 2019 sollen alle Objekte fertiggestellt werden. Der Verkauf ist bereits im Gange.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 07. November 2018 (10:14)
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Vogelperspektive. Die Hochbauarbeiten haben im September begonnen, der tägliche Baufortschritt ist gut zu beobachten.
Neusiedl am See Projektentwicklung Gmbh

Was stockend begann, geht nun zügig voran. Das Projekt „Am Hafen“ mit seinen insgesamt 21 Häusern kann aus heutiger Sicht bereits im Juni 2019 fertiggestellt werden.

Gab es im Vorjahr noch eine Verzögerung der Bauarbeiten, weil die Bezirksbehörde die Rechtmäßigkeit der Baubescheide in Zweifel zog, so spielen die günstigen Witterungsbedingungen und die Einhaltung der Lieferzeiten der Neusiedl am See Projektentwicklung GmbH mit Geschäftsführer Wolfgang Gollner in die Hand.

Seit der Verwaltungsgerichtshof im Oktober 2017 die Gültigkeit der Baubescheide bestätigt hat, gehen die Bauarbeiten schneller als vorerst geplant voran. Sprachen die Projektentwickler noch im Frühjahr von einer Fertigstellung zwischen Sommer 2019 und Herbst 2020, so heißt es nun: „Die Fertigstellung aller Seehäuser ist für Juni 2019 aus aktueller Sicht sichergestellt.“

Hochbauarbeiten bereits im Gange

Nach dem Abschluss der Tiefbauarbeiten im Juni ist seit September bereits die Phase Hochbau voll im Gange.

Im Detail sollen vom Hauptprojekt, bestehend aus 19 Seehäusern an einem Pier direkt am Ufer des Neusiedler Sees, sämtliche Erdgeschosse und die Hälfte der Obergeschosse bis Weihnachten 2018 im Rohbau fertiggestellt sein.

Die Hochbauarbeiten der beiden vermarkteten Gartenhäuser sind bereits abgeschlossen, wobei ein Gebäude ab Ende November als Musterhaus zur Besichtigung zur Verfügung stehen wird. Fenster und Fassaden seien bereits in Produktion und die Vorproduktion für die Obergeschosse laufe auf Hochtouren.

Nahezu alle Leistungen für das Projekt seien vergeben, berichtet Pressesprecherin Michaela Unteregger: „70 Prozent des Gesamtvolumens der Aufträge konnten im Burgenland vergeben werden. Aufgrund mangelnder Kapazitäten vor Ort ergingen die restlichen 30 Prozent an oststeirische Unternehmen.“ Von Anfang an sei es Geschäftsführer Gollner wichtig gewesen, dass lokale Betriebe zum Zug kommen und die burgenländische Wirtschaft gefördert werde.

Ab Ende November ist es möglich, individuelle Besichtigungstermine für das Musterhaus zu vereinbaren. Kauf-Interessenten können sich an Britta Bowinkelmann wenden ( 0664/458 70 15). Interessantes Detail am Rande: Häuser, die bis Sommer 2019 nicht verkauft werden, werden in einer Versteigerung veräußert.