„Schulstart ist für Kinder ein Meilenstein". Nach momentanen Stand wird es in der Volksschule am Tabor zwei, in der Klosterschule drei erste Klassen geben.

Von Pia Reiter. Erstellt am 01. Februar 2018 (05:00)
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Großes Interesse. Der Direktor der Klosterschule, Sascha Baumgartner, wird das kommende Schuljahr mit drei ersten Klassen starten.
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Der Hauptteil der Einschreibung für das kommende Schuljahr fand an der Volksschule am Tabor vom 23. bis 25. Jänner statt. In der Klostervolksschule endete die Frist zur Einschreibung mit 31. Jänner. Laut Direktor Sascha Baumgartner kommen aber nach wie vor fast täglich Anfragen von Eltern, die sich nach einem Schulplatz erkundigen.

Dementsprechend gibt es bereits eine Warteliste, obwohl es auch für das Schuljahr 2018/19 nach dem momentanen Stand drei erste Klassen geben wird: „Deshalb muss sich im Sommer baulich etwas bewegen, es wird eine Umstrukturierung geben, aber keinen Anbau. Wir müssen Platz schaffen. Denn dann sind wir zehnklassig. Die Klassengröße muss der Schülerzahl entsprechen, um qualitativen Unterricht zu ermöglichen“, erklärt Baumgartner.

Der Schnupper-Unterricht, zu dem maximal 15 Kinder pro Gruppe eingeladen waren, habe sich bewährt und wird gut angenommen: „Für die Kinder ist der Start in der Schule ein Meilenstein, die ersten Jahre sind besonders prägend“, weiß der Pädagoge.

Tabor-Volksschule mit Schwerpunkten

Zwei erste Klassen mit den Schwerpunkten „Montessori als reformpädagogischer Ansatz“ und „Ungarisch als Wahlpflichtfach“ wird es nach derzeitigem Stand im kommenden Schuljahr an der Volksschule am Tabor geben.

Vorteile. Kordula Csukker, Direktorin der Volksschule am Tabor, sieht in der neuen Form der Schuleinschreibung eine bessere Zusammenarbeit von Schule und Kindergarten.
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Die administrative Einschreibung muss bis Ende Jänner stattgefunden haben, während für die pädagogische Einschreibung bis Ende Februar Zeit wäre. Aus terminlichen Gründen wurden diesmal beide Teile der Einschreibung an einem Termin gemacht. Csukker ist dabei die enge Kooperation mit den Kindergärten sehr wichtig: „Mit allen Leiterinnen fand im Dezember ein Transitionsgespräch statt, wo Termine und folgende Aktionen besprochen und geplant wurden.

Die neue Form der Einschreibung ermöglicht laut der Schulleiterin ein besseres Zusammenarbeiten von Schule und Kindergarten: „Eine Informationsweitergabe, sowie der Schnuppertag ermöglichen einen sanften Übergang. Die Kindergartenkinder kommen vorab mit den Schulkindern in Kontakt, lernen ihre zukünftigen Lehrkräfte kennen.“ Zusätzlich würden durch den Austausch bei der Übergabe des Übergangsportfolios und beim Schnuppertag die Perspektiven ergänzt, um einen gelingenden Start ins Schulleben zu ermöglichen, so Csukker.