Surf Worldcup heuer doch abgesagt. Zuerst in den Herbst verschoben, entschieden sich die Veranstalter nun doch für eine Absage des Events in Neusiedl am See.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 04. Juni 2020 (06:07)
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Seit 2017 findet der Surf Worldcup im Strandbad Neusiedl am See statt. Seitdem plagen die Veranstalter immer wieder Rückschläge. War es im Vorjahr das regnerische und kühle Wetter, so ist es heuer das Corona-Virus.
Martin Reiter

In den Reigen der Absagen von Großveranstaltungen wie dem Nova Rock in Nickelsdorf oder dem Golser Volksfest reiht sich nun ein weiteres Zugpferd der Region. Der Surf Worldcup in Neusiedl am See wird 2020 nicht stattfinden. Der Verschiebung vom Frühling in den Herbst folgte nun die endgültige Absage.

Sommer, Sonne, Strand und Party - mit diesen Begriffen wird die Veranstaltung seit jeher verbunden. Mit Abstandsregeln und Gesichtsmasken kommt diese Stimmung wohl kaum auf: „Ein Event wie den Surf Worldcup mit Abstandsregeln, das will keiner“, sagte Veranstalter Gerhard Polak gegenüber der BVZ und weist auch auf den finanziellen Aspekt hin. Mit dem Hintergrund der wirtschaftlichen Krise, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, seien Verhandlungen mit Partnern und Sponsoren schwieriger geworden.

150.000 Euro wurden bereits in die Planung und Organisation der Veranstaltung am Neusiedler See investiert. Die Organisation sei „fix fertig“ gewesen.

Nun heißt es allerdings wieder zurück zum Start.

Wunsch: Neuer Termin für 2021

Für 2021 wollen die Veranstalter vorsorgen: „Idealerweise soll der Surf Worldcup dann nicht mehr zum gewohnten Termin Ende April/Anfang Mai stattfinden, sondern ein Monat später. Sollte es im Winter zu einer weiteren Corona-Welle kommen, wäre das sicher der bessere Termin“, erklärt Polak. Auch wettertechnisch erhofft er sich dadurch idealere Bedingungen für das Traditions-Event. Bei den vergangenen Veranstaltungen hatte man mit kalten, regnerischen Tagen zu kämpfen. Im Vorjahr fiel der Surf Worldcup regelrecht ins Wasser. Für das kommende Jahr hofft Polak nun weiter auf die Unterstützung durch das Land Burgenland. Zumindest eine mündliche Zusage gebe es, so Polak.